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Fakten zum Biggesee

Der Biggesee bietet etwa 35 Kilometer beangelbare Uferfläche und ist teilweise bis zu 55 Meter tief.

Wegen des großen Maränenbestandes hat sich der See zu einem sehr guten Raubfischgewässer entwickelt. In der Biggetalsperre wurden schon Hechte von bis zu 40 Pfund gefangen, Seeforellen von 20 Pfund sind möglich.

Der schwerste bislang bekanntgewordene Zander wog 21 Pfund. Barsche von 3 Pfund sind keine Seltenheit; bis zu 4 Pfund sind möglich.

Friedfischangler können auf dem Biggesee ebenfalls mit Karpfen, Schleien und Brassen fündig werden.

Allgemeine Informationen über den Biggesee:

Der Bau der Biggetalsperre begann im Jahre 1956 und wurde 1965 beendet, die Planungen reichen allerdings bis ins Jahr 1938 zurück. Die aus dem Jahre 1912 stammende Listertalsperre wurde zu einem Vorbecken der neu entstandenen Talsperre. Das Gesamtsystem umfasst ein Stauvolumen von 172 Millionen m³, davon entfallen 150 Millionen auf die Bigge- und 22 Millionen auf die Listertalsperre. Somit ist die Biggetalsperre vom Fassungsvermögen die fünftgrößte Talsperre Deutschlands. Das Einzugsgebiet beider Talsperren umfasst ein Gebiet von 289 km². Die Seen selbst haben eine Wasserfläche von 8,76 km² bei einer Länge von ca. 20 km.

Rund 2550 Personen mussten für die Biggetalsperre in die neu erbauten Ortschaften Neu- Listernohl, Sondern-Hanemicke und Eichhagen umgesiedelt werden. Es wurden 4,4 km Bundesstraße, 14,8 km Landstraße, 18,2 km Kreis- und Gemeindestraßen sowie 31 km Randwege, zusammen 68,4 km Straßen und Wege neu gebaut. Die Biggetalbahn wurde im Bereich der Talsperre ebenfalls neu erbaut. Für die neuen Verkehrswege war der Bau von acht großen Talbrücken und 24 kleineren Brücken erforderlich.

Auch die Marien-Kapelle Waldenburg musste dem Bau der Biggetalsperre weichen. Sie wurde am Ufer des Biggesees neu errichtet.